Von ihrer Natur her ist die Landwirtschaft in der Lage alles was sie für die Erzeugung der Ernten braucht aus sich selbst hervorzubringen. Um das zu erfüllen braucht sie alle ihre Organe in einem gesunden Verhältnis. Erdboden, Tiere, Futter-, Getriede- u. Gemüsepflanzen, Sträucher, Bäume, Pilze.
Alle Lebewesen leben von der Erde. Düngen heißt für uns deshalb die Erde zu beleben, dass sie ein Sog für die Lebenskräfte des Universums wird. Nach unserer Auffassung ist die Landwirtschaft so etwa wie eine in sich geschlossene Individualität. Und die soziale Seite? In Wirklichkeit arbeitet jeder von uns für seine Mitmenschen und nicht für seinen persönlichen Eigennutz. Wir gut es uns als Gesellschaft geht beruht auf der Leistung jedes Einzelnen. Die Stärkung jedes Menschen liegt also im größten Interesse der Gesamtheit. Umgekehrt trägt heute die ganze Menschheit dazu bei, die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erfüllen. Jeder von uns „schuldet“ so gesehen seine persönliche Arbeitskraft der Allgemeinheit als Beitrag für das Gedeihen des Ganzen. Das ist unsere Basis für Ausbildung, innerbetriebliche Zusammenarbeit und überbetriebliche Kooperation.